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Nov.

Trees for Future im IPCC-Newsletter

In ihrem November-Newsletter befasst sich die Wallonische IPCC-Plattform (PwG) mit dem Thema Biodiversität in einem Artikel mit der Überschrift «Wenn das Klima nicht mehr zu den Arten passt». Darin wird auf die unterstützte Migration und das Programm verwiesen. Trees for Future als mögliche Optionen für die Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel.

Wenn das Klima für die Arten nicht mehr geeignet ist.

Im Allgemeinen sind die europäischen Ökosysteme bereits durch menschliche Aktivitäten negativ beeinflusst (Verlust von Lebensräumen, Umweltverschmutzung...). Der Klimawandel verstärkt und verschärft den Druck auf die bereits angeschlagene Tier- und Pflanzenwelt.

Lebende Arten haben sich seit jeher entwickelt, indem sie sich an die Bedingungen ihrer Umwelt angepasst haben. Bis zu einem gewissen Grad können sich die Arten durch verschiedene Mechanismen, die unter dem Oberbegriff «autonome Anpassung» zusammengefasst werden, an den Klimawandel anpassen.

Die Migration ist einer der Mechanismen der autonomen Anpassung. Die Geschwindigkeit des Klimawandels in Verbindung mit anderen Risikofaktoren kann jedoch das Migrationspotenzial untergraben und damit das Aussterberisiko erhöhen. Bei der unterstützten Migration werden Arten in Gebiete umgesiedelt, in denen sie aus klimatischer Sicht besser überleben können, um so «das Werk der Natur zu beschleunigen». Diese Umsiedlungen müssen jedoch aufgrund der damit verbundenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, ethischen und rechtlichen Risiken mit großer Vorsicht durchgeführt werden.

Fokus auf die unterstützte Migration von Waldbäumen in Belgien

Aufgrund des langen Lebenszyklus der Bäume, aus denen unsere Wälder bestehen, müssen die Förster bis zum Ende des Jahrhunderts vorausschauen können, um zu entscheiden, welche Baumarten in Abhängigkeit vom künftigen Klima gefördert werden sollen. Bäume können, wie andere lebende Arten auch, je nach Bedingungen wandern, aber nicht schnell genug im Vergleich zu den erwarteten Veränderungen. Zum Beispiel zeigt die Traubeneiche nach palynologischen Daten eine Wanderungsfähigkeit von 50 bis 100 km innerhalb eines Jahrhunderts. Je nach dem angenommenen Klimaszenario müsste die Traubeneiche jedoch in der Lage sein, im selben Zeitraum 200 bis 500 km zu wandern. In Belgien wurde das Projekt « Trees for Future », das von der SRFB initiiert wurde, erprobt seit 2018 den Weg der unterstützten Migration, indem südlichere Herkünfte und neue Baumarten über ein Netzwerk von 181 Versuchsparzellen in Waldgebieten an 42 Standorten in Belgien getestet werden.

Entdecken Sie den Artikel ausführlicher Bericht zu diesem Thema im PwG-Newsletter Nr. 27 (Seiten 8-11)